Aktuelles

Elterninfobrief zu Ostern

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Große Erfindungen klein nachbauen und verstehen

Wir haben uns vorgestellt, dass wir Ingenieure sind. Was tun Baumeister? Sie entwerfen und bauen verschiedenen Dinge, von Brücken bis zu Wolkenkratzern.  Diese Bauwerke müssen ihren Zweck erfüllen und außerdem so stabil sein, dass sie lange halten.

Fruchtgummiturm

Wenn Ingenieure einen Turm bauen, muss er stark und stabil sein. Ihre Ideen bauen sie oft an einem kleinen Modell. Wir haben uns vorgestellt, wir sind Ingenieure und bauen ein Turmmodell aus Zahnstochern und Fruchtgummis. Wann ist der Turm stabiler, wenn man das Fundament in Dreiecken oder in Vierecke anordnet und baut? Jedes Modell sah anders aus und der höchste war 75 cm hoch. Und wenn es nicht funktioniert hat, dann änderten die Kinder die Form, damit der Turm stabiler wurde. Hier ein Ergebnis eines Fruchtgummiturmes. Ob er ein Buch obendrauf aushalten würde? (Probiert es doch selbst einmal aus!)

Brücken

Seit Jahrtausenden bauen Menschen Brücken über Flüsse und Gräben

Manche Brücken müssen so stark sein, dass sie Millionen von Autos oder Züge jährlich tragen müssen

Hängebrücke

Hängebrücken sind mit Stahlseilen an Tragpfeilern auf beiden Seiten befestigt. Das Gewicht verteilt sich auf die Seile. Wie gut wird die gebaute Brücke halten?  Die Pappröhren unserer Modellbrücke werden die Tragpfeiler, diese musste man gut festkleben. Dann die Strohhalme zusammenstecken.  Das Tragseil haben wir oben über die Pappröhren und unten an beide Enden des Pappstücks mit Klebeband befestigt. Die kurzen Schnüre zwischen Tragseile und dem Strohhalm haben wir verknotet. Und ganz zum Schluss die Eisstiele als Fahrbahn verwendet, in dem wir sie quer über die Strohhalme legen. Fertig war unser Kurpfalzschule Golden Gate Bridge Modell. Ganz schön viel Fingerspitzengefühl war gefragt.

Medien und Technik

Was ist ein Ozobot?

Der Ozobot ist ein Lernroboter- der kleinste Roboter der Welt! Nur 3 cm groß erklärt er spielerisch das logische Prinzip des Programmierens.

Programmiert haben die Kinder den Ozobot durch das Zeichnen von Linien auf Papier und den Gebrauch von Farbmarkern in den Farben schwarz, rot, grün und blau. Mit diesen Farben haben sie Farbcodes auf Blättern erstellt, die der Ozobot kennt. Auf diese Weise haben die Kinder Ozobot Befehle erteilt, um den Roboter dann ihre gewünschten Strecken und Bahnen fahren zu lassen. So viele Möglichkeiten mit so einem kleinen Roboter zu spielen und zu experimentieren und es war ein großer Erfolg, wenn die kleinen Roboter auch tatsächlich das gemacht haben, was die Kinder wollten.

Rätselkisten

Ein Kind hat tausend Sprachen:

Grübeln, Sehen, Lachen,

Ausprobieren, Scheitern, Weitermachen,

 

Tasten, Fühlen, Inspizieren,

Sehen, Wissen, Kommunizieren,

Raten, Denken, Kombinieren,

 

Rätseln, Steigern, Machen,

Gemeinsam alles Schaffen,

und am Ende: Naschen!

                                       

 

Eine besonders spaßige Methode hat sich bei uns an der Kurpfalzschule schon oft bewährt: Die Rätselkisten. Wie bei einer Schatzsuche oder einem Room Escape Game bekommen die Kinder eine wunderbar große Kiste mit allerlei Rätseln vorgesetzt und versuchen gemeinsam, an den heißgeliebten, süßen Inhalt der letzten Kiste zu kommen. Dafür ist es wichtig, dass die Kinder gut zusammenarbeiten und miteinander sprechen. Sie können sich gegenseitig erzählen, was sie herausgefunden haben, was vielleicht nicht funktioniert oder welche Ideen sie noch haben. Sie müssen genau beobachten, ob sie an den vielen Trickkisten Gebrauchsspuren entdecken, die einen Hinweis darauf geben, wie man sie öffnen kann. Darin findet sich dann meist ein Hinweis oder ein Gegenstand zum Entschlüsseln eines Codes, um die nächste Kiste zu öffnen. Wenn die Kinder alle Rätsel gelöst haben, erwartet sie in der letzten Kiste die Belohnung. Das können im kleinen Rahmen Süßigkeiten sein. Im größeren Rahmen haben wir auch schon eine Piratenprüfung abgelegt, bei der die Kinder am Ende mit einer tollen Piratenausrüstung ausgestattet wurden.

Da momentan der soziale Aspekt für die Kinder viel zu kurz kommt, haben wir an der Kurpfalzschule diese Art von Beschäftigung auch in unserer Notbetreuung angeboten. Dadurch haben die Kinder die Möglichkeit, ein starkes Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln. Und zwar auch zusammen mit Kindern, die vielleicht sonst nicht unbedingt zum Freundeskreis zählen würden. Jeder erfährt über sich selbst und auch über die anderen Kinder, welche besonderen Stärken man hat. Und dass es gut ist, unterschiedlich zu sein. Denn je bunter die Gruppe ist, desto besser können die Rätsel gelöst werden, weil die verschiedenen Ansätze zu ganz unterschiedlichen Lösungen führen. Und eine davon ist bestimmt richtig!

Für uns als Pädagogen ist es besonders schön, wenn die Kinder so viel Freude dabei entwickeln, dass sie sich für ihre Mitschüler eigene Schatzsuchen ausdenken und dafür tagelang grübeln und planen. Dann haben auch wir besonders großen Spaß bei unserer Arbeit.