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Vollbesetzte Reihen beim Medienelterninfoabend „Computerspiele, TV & Co.“

Referentin Eva Weiler überrascht, schockt und beruhigt!

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Etwa 65 interessierte Eltern waren der Einladung von Elternbeirat und Schulsozialarbeit der IGH Primarstufe gefolgt. Erstmals waren zu der Veranstaltung Eltern der Primarstufe, der Klassen 5+6 der IGH und der Eichendorffschule gemeinsam eingeladen. Sie nutzen das Angebot dankbar und waren zu jeweils etwa einem Drittel vertreten.

Bereits seit sieben Jahren besteht die Kooperation der Primarstufe mit Frau Weiler, einer erfahrenen Medienpädagogin. Wie immer fesselte sie ihre Zuhörer gekonnt mit einer Mischung aus fachlicher Kompetenz und authentischer Persönlichkeit als „kampferprobte“ Mutter zweier computerbegeisterter Söhne. 

Sie nimmt die Eltern mit auf ihrem Weg durch den Dschungel an Fernsehsendungen, Computerspielen, Youtubevideos und Smartphoneapps und bezieht klar Stellung: „Wenn Sie das Bedürfnis haben, den Chatverlauf ihrer Kinder bei Whatsapp zu kontrollieren, könnte es sein, dass ihr Kind noch nicht reif genug für ein Smartphone ist.“

Als sie über die unzähligen Youtube-Möglichkeiten spricht, schlagen zwei Herzen in ihrer Brust. Einerseits nutzt sie gern Tutorials, um die neuesten Infos für den „Kampf“ mit ihren Söhnen zu haben und weil sie für ihre tägliche Arbeit up-to-date sein muss. Andererseits schockt sie die Eltern mit ihren Hinweisen auf „Youtube-Stars“, sogenannte „influencer“ (Meinungsmacher) oder „Pranks“, bei denen vor laufender Kamera üble Scherze mit Mitschülern gemacht werden. Da ist zum Beispiel Bibi, die über ihre Auftritte mit direkter und indirekter Werbung zwischen 200.000 und 300.000 € pro Monat generiert und vielen Mädchen zum Vorbild für Mode & Lifestyle geworden ist. Oder aber Katja Krasavice, deren Lieder halb pornografische Inhalte und entsprechende Videos beinhalten.

Die Eltern reagieren überrascht, schockiert und zugleich fragend. „Was sollen wir tun, um mit der Technik und unseren Kindern mitzuhalten?“, erkundigt sich ein Vater. „Wir können diesen Kampf ja gar nicht gewinnen, weil sich alles so schnell weiterentwickelt. Da habe er vermutlich Recht, bestätigt ihn Frau Weiler. Darum gehe es aber auch gar nicht. Wichtig sei, mit den Kindern in gutem Kontakt zu sein und sich für die Inhalte, die sie nutzen, wirklich zu interessieren. Statt mit Verboten empfiehlt sie das Aushandeln, z.B. mit Mediennutzungs-verträgen. Auf diesem Wege könnten wir alle mit und von unseren Kindern lernen.

Zum Schluss erhielten die Eltern die Möglichkeit, wichtige Informationsquellen zu den Themen TV (Flimmo.de), Computerspiele (Spieleratgeber NRW oder spielbar.de) und allgemein dem Internet (Internet ABC, www.schau-hin.info) kennenzulernen und unterschiedliche Materialien zu den Themen mitzunehmen.

Mario Hermann

Schulsozialarbeiter


Raufinsel sorgt für buntes Treiben in der Mittagspause

Im Rahmen der Schulsozialarbeit gibt es an der IGH Primarstufe während der Mittagspausen-betreuung ein neues offenes Angebot. In der „Raufinsel“ haben die Kinder zwischen 12.30 Uhr und 13.30 Uhr dienstags und donnerstags die Möglichkeit, sich nach Lust und Laune auszutoben und ihre Kräfte zu messen. Derzeit nutzen bereits 35-45 Kinder im Laufe der Stunde das Angebot.  Klare Raufregeln sorgen dabei für einen sicheren Rahmen. Bisher nehmen Mädchen und Jungen das Angebot gleichermaßen eifrig an. Ob Erstklässler oder Viertklässler:  Alle finden Übungen und Anregungen nach ihren individuellen Bedürfnissen. 

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